- Identikit
Maria 1899
Passagiere
maximal 12
Typ
Boot mit Lateinsegel
Länge
12 Meter
Jahr der Errichtung
1899 - Carloforte
Einschiffung
Porto San Paolo oder kundenspezifisch auf Anfrage
- Etappen der Geschichte
Stapellauf in Carloforte durch die Gavassino-Werft
Salzschmuggel, Käse
Sandtransport für Golfo Aranci
erste Restaurierung
Smaragdgrün, Zeuge des Meeres
- Es war einmal
Olbia's Boot par excellence
Die Maria, die Generationen von Seefahrern in ganz Sardinien bekannt ist, ist viel mehr als nur ein Schiff: Sie ist ein authentisches Fragment der mediterranen Geschichte.
Sie wurde 1899 in der Gavassino-Werft in Carloforte vom Stapel gelassen und war ursprünglich ein Fischerboot, das in den ersten Jahren in den Gewässern der Insel San Pietro unterwegs war.
In den 1930er Jahren wurde sie von einem Reeder aus Alghero gekauft, der nach Olbia umgezogen war. Hier begann eine neue und intensive Phase in der Geschichte der Maria, die zu einem stillen Protagonisten des Seeverkehrs im Norden Sardiniens wurde.
Ursprünglich wurde sie für den Schmuggel von Salz und Käse eingesetzt, eine damals weit verbreitete Tätigkeit entlang der Küstenrouten. Berühmt sind die Verfolgungsjagden der Guardia di Finanza zwischen den tückischen Felsen von Capo Ceraso, wo sich die Maria versteckte und dem Militär entkommen konnte. Später wurde sie dank des Transports von Sand und Baumaterialien zu einem wichtigen Faktor für die örtliche Wirtschaft: Man schätzt, dass sie etwa 90% zum Transport von Sand für den Bau des Hafens von Golfo Aranci beitrug.
Mehrere Jahrzehnte lang verkehrte sie auch zwischen Tavolara und der Küste und beförderte den auf der Insel produzierten Kalkstein und Kalk, der für die kleine Insel Tavolara eine zentrale wirtschaftliche Ressource darstellte. Die Maria wurde so zu einem wichtigen Bindeglied zwischen der Insel und dem Festland und ist ein fester Bestandteil des historischen Gedächtnisses dieser Strecken.
Mit der Eröffnung des NATO-Stützpunktes in Tavolara wurde die Maria für den Transport von Treibstoff und verschiedenen Gütern zur Unterstützung der militärischen Patrouillenboote eingesetzt. Aber nicht nur für den Transport, sondern auch für religiöse Veranstaltungen, wie die Prozession des Heiligen Johannes und der Muttergottes des Meeres, die seit Jahrzehnten Ende Juni in Olbia stattfindet.
Im Jahr 2001 wurde es nach einer umfassenden Restaurierung an einen jungen Tourismusunternehmer aus La Maddalena verkauft. In den folgenden Jahren wechselte es den Besitzer, bis es in einem Zustand der Verwahrlosung übernommen wurde. Nach einer einjährigen Restaurierung kehrt sie zu ihrer geliebten Tavolara zurück, mit einer neuen Farbe - grün, wie die Vegetation, die die Insel bedeckt - aber vor allem mit dem Segen von König Tonino Bertoleoni, der nach mehreren Jahrzehnten den Rumpf, der seine Kindheitstage ausfüllte, wieder am Horizont des kleinsten Königreichs der Welt auftauchen sieht.
Heute fährt die Maria nicht mehr als Arbeitsschiff, sondern als lebendiges Zeugnis der sardischen Schifffahrtsgeschichte und bietet all jenen ein einzigartiges Erlebnis, die das Meer an Bord eines authentischen sardischen Segelschiffs erleben möchten.
Andere exklusive Boote
Alle Boote von Sailing San Paolo anzeigen
Armanda Mutter 1956
Typ
Boot mit Lateinsegel
10 Meter
Passagiere
maximal 12
Einschiffung
Porto San Paolo oder kundenspezifisch auf Anfrage
Sao Paulo 1977
Typ
Boot mit Lateinsegel
8 Meter
Passagiere
max. 6
Einschiffung
Porto San Paolo oder kundenspezifisch auf Anfrage
Schiffszimmermann Angiulin
Typ
Boot mit Lateinsegel
9,5 Meter
Passagiere
maximal 12
Einschiffung
Porto San Paolo oder kundenspezifisch auf Anfrage
Leonidas
Typ
Boot mit Lateinsegel
14 Meter
Passagiere
maximal 10
Einschiffung
Palau oder kundenspezifisch auf La Maddalena auf Anfrage












